Fastelovend in der KGS An den Kaulen

 

Pünktlich um 10:00 Uhr begrüßte Frau Eul alle Anwesenden ganz herzlich, stellte das Sitzungsleitungstrio Vicky Müsch, Franziska Schmidt und Laurenz Ritter sowie Hans-Peter Hemmersbach vor, der die musikalische Begleitung bestritt.

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Für die Technik zuständig an diesem Morgen war der Hausmeister Manfred Schüller. Die Aula war wie jedes Jahr bis auf den letzten Stehplatz gefüllt, denn schließlich wollten Eltern, Großeltern usw. sehen, was die Kinder jeder Klasse, die Musik AG, die OGTS und das Lehrerkollegium in nur 19 Schultagen nach Ferienende auf die Beine gestellt hatten. Eins sei schon vorneweg gesagt: Diese Tatsache sah man dem Programm gar nicht an!

Den Auftakt der Veranstaltung bildete die Klasse 1a mit ihrem Mitmachlied „Der Cowboy Jim aus Texas“. Auf die Pferde, in die Sättel, Lasso schwingen und alle ritten mit!

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Dann kam auch schon der diesjährige Prinz Reinhardt I. mit seinem Gefolge eingezogen. Nach einer Vorstellrunde des gesamten Hofstaats, ein paar netten Worten des Prinzen und seinem diesjährigen Prinzenschlager musste der Prinz Rosen für seine Gattin im berüchtigten Prinzenquiz ergattern.

Hierfür musste er sich fünf, gar nicht so einfachen Aufgaben stellen. Für die erste Rose musste er sein musikalisches Geschick unter Beweis stellen und sein Lieblingslied pfeifen. Das klappte schon ganz gut! Dann wurde es schon dynamischer auf der Bühne, denn das Einwickeln seiner Gattin samt ausladendem Kleid im Wettbewerb zu einem anderen Team trieb dem Prinzen schon leichte Schweißperlen auf die Stirn. Weiter ging es in Anspielung auf seine Kochkünste mit dem Erraten von typisch kölschen Gerichten mittels Bildern. Da musste man erst einmal auf Pottschlot oder Muuzemändelcher kommen. In der vierten Aufgabe musste Prinz Reinhard I. seine Fähigkeiten als Camper beweisen. Der Kampf mit der selbstaufklappbaren Strandmuschel sorgte schon für leichte Erheiterung im Publikum.

Nach dieser Geschicklichkeitsübung war es kein Problem für den Prinzen, einen Witz zum Besten zu geben. Jetzt endlich durfte er im Saal Platz nehmen und der Rest der Sitzung genießen.

Jetzt war die Bühne frei für alle Schülerinnen und Schüler, die Tanzmariechen und Tanzmajore in einem Worringer Karnevalsverein sind.

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Ein Auftritt der vereinigten Tanzmariechen und Tanzmajoren ist mittlerweile schon Tradition und im diesen Jahr konnte die bunte Schar mit ihrem Tanz zum Lied „Ohne Dom, ohne Rhing ohne Sunnesching das Publikum erfreuen.

Mit einem Klatschmarsch wurde als nächstes die Klasse 3b auf die Bühne gespielt. Sie persiflierten einen Schultag, an dem die Kinder ihre Zeugnisse erhalten sollten. Zum Thema Mathematik, Deutsch und Biologie konnte so mancher mehr oder weniger beitragen und die Lehrerin hatte es so gar nicht einfach mit ihren Schülerinnen und Schülern.

Und dann war das ganze Publikum gefragt. Beim Schubidua-Tanz der 1b kam so manch einer ins Schwitzen, denn hier war Kondition und Konzentration gefragt.

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Mit viel Ironie und kölschen Überlebensstrategien wurde in die 2. Sitzungshälfte gestartet. Die Klasse 4b offerierte eine Liveschaltung ins Lehrerzimmer der KGS und zeigte einen typischen Morgen des Kollegiums. Der Kaffee schmeckt nicht und die Schlacht um den Kopierer endet in einem unüberwindbaren Papierstau, niemand findet sich für den Vertretungsplan, auch wenn man immer wieder mal nachfragt und das Laminiergerät bringt die Referendarin zur Verzweiflung.

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Die Klasse 2a nahm mit ihrem „Fliegerlied“ alle mit an Bord und alle sangen mit “Heut ist so ein schöner Tag! Lalalalala“

Als nächstes enterte die Klasse 3a die Bühne und stellte die Stadt mit Piraten und Piratinnen auf den Unterschenkeln auf den Kopf. Sie zeigten ein Knieballett, welches ganz schön in die Beine und in den Bauch ging!

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Obwohl Frau Schneider schon im wohlverdienten Ruhestand ist, ist sie der Musik AG der Schule treu geblieben. Die Kinder gaben das Lied „Kölsche Jung“ zum Besten.

Was man so alles mit seinem Körper fabrizieren kann, präsentierte die Klasse 4a mit ihrem Rhythmuslied. Hierfür wurde auf den eigenen Körper und in die Hände geklatscht.

Danach animierten die Kinder der 2b mit ihrem KGS-Tanzalarm noch einmal das Publikum.

Auch die OGTS durfte an diesem Vormittag nicht fehlen. Die Kinder der Tanz AG, die in 2 Gruppen geteilt waren, wirbelten zu ihren Liedern über die Bühne.

Den langerwarteten Abschluss der Veranstaltung bildete wie in jedem Jahr die Lehrernummer. Außergewöhnliche Instrumente wurden von diesem Orchester, welches von Herr Kocpinar, dem einzigen Lehrer an der Schule, dirigiert wurde, gespielt. Mit Hilfe von Luftpumpen erhielt klassische Musik noch mal eine ganz andere Note.

So endete natürlich auch diese Schulsitzung mit einer vom Publikum geforderten Zugabe.

Bericht: Tanja Schmidt