Leitsätze unserer Arbeit

  • Wir wollen die Kinder dazu anleiten, ihr Lernen in den Unterrichtsfächern für sich alleine und mit anderen verantwortungsvoll zu gestalten.
  • Wichtig für unseren Alltag im Schulhaus sind uns Respekt und Toleranz im Umgang aller am Schulleben Beteiligten. Dazu gehören neben den Kindern auch alle Erwachsenen wie Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeitende der OGTS, Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Hausmeister, Sekretärin, Reinigungskräfte, Eltern und Ehrenamtliche.
  • Kindern Wege demokratischer Mitwirkung nahebringen (z.B. durch Klassenrat, Klassensprecher, ab 2. Halbjahr auch geplant: Kinderparlament.
  • Wir wollen es den Kindern ermöglichen, während des Schulmorgens ihrem natürlichen Bewegungs- und Spieldrang zu folgen.

Pädagogisches Konzept

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das Kind – das langsam lernende ebenso wie das besonders begabte.

Darüber hinaus ist uns wichtig:

  • Wechsel von lehrerzentrierten und offenen Unterrichtsformen wie die Arbeit an einem Lernplan, Werkstatt- und Projektarbeit sowie Freiarbeit.
  • Förderung des eigenverantwortlichen und selbstständigen Lernens der Kinder
  • Vermittlung von individuellen, kommunikativen und kooperativen Lernmethoden
  • Förderung aller Kinder entsprechend ihrer individuellen Lernvoraussetzung
  • Erziehung zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz

Der Unterricht

Im Unterricht werden die Schüler*innen durch unterschiedliche Arbeits- und Lernformen individuell gefördert. Seit dem Schuljahr 2002/21 gehört in allen Klassen ein wöchentlicher Lernplan vor allem in den Fächern Deutsch und Mathematik zum Grundbestand. In diesem Lernplan sind die Hausaufgaben eingeflochten und in einer täglichen Lernzeit von ca. einer Schulstunde können die Kinder selbstständiges Arbeiten an Pflicht- und Wahlaufgaben trainieren. Bei einer möglichen Phase des Distanzunterrichts wird der Lernplan erweitert und dient als Grundlage für die häusliche Arbeit.

Durch kooperative Lernformen wie Teamarbeit, Gruppenpuzzle, Verabredungskalender und vieles mehr, lernen die Kinder, miteinander zu arbeiten. Sie lernen aber auch alleine mit Rücksicht auf andere ihren Aufgaben nachzugehen. Auf diese Weise lernen sie, sich ihrem Lernstand entsprechend richtig einzuschätzen, sich selbst anspruchsvollere Aufgaben und Ziele zu setzen, sowie ihr Lernen zu planen und auch zu überprüfen. Gemeinsame Lernprozesse in der Lerngruppe und angeleitetes Lernen, z.B. bei der Einführung neuer oder komplexer Lerninhalte, sind wichtige Merkmale für das Lernen. Wechselnde Arbeits- und Sozialformen stärken die Sozialkompetenz der Kinder. Ein zweimaliges Methodentraining zu den Lernmethoden des jeweiligen Jahrgangs stärkt die Fähigkeit der Kinder, das „Lernen zu lernen.“